Jeder gute Essig war auch mal ein Wein

Die Orlèans Methode ist die ursprüngliche Methode, nach der schon seit Urzeiten Essig hergestellt wird.

Dabei wird der reine Mutterssaft von Früchten erst zu Fruchtwein vergoren und danach mit einer Kultur von Essigbakterien - der Essigmutter - angeimpft und in offenen Behältnissen gelagert.

Mit der Zeit entwickelt sich aus den Essigbakterien eine dünne Haut auf der Flüssigkeit, die mit Hilfe des Luftsauerstoffs, den unter der Haut befindlichen Alkohol im Wein vollständig zu Essigsäure umwandelt. Fertig ist der Essig.

Schon die Babylonier und Ägypter kannten ihn. Die Römer tranken ihn mit Wasser verdünnt als Erfrischungsgetränk.

Aus Liebe zum Handwerk sind unsere Kautz Gourmet Essige nicht pasteurisiert.

Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten und vor Licht zu schützen, füllen wir unsere hochqualitativen Essige grundsätzlich in dunkelgrüne Flaschen ab.

Sollte nach einiger Zeit eine leichte Trübung oder die Nachbildung einer "Essigmutter" einsetzten, heißt das nicht, das der Essig verdorben ist. Im Gegenteil.

Dies ist ein Zeichen für einen traditionell hergestellten, lebendigen Essig und keinesfalls eine Qualitätsminderung, sondern vielmehr ein Zeichen von Qualität, handwerklichem Geschick und Vitalität.

Im Umgang mit Essig sind keine Grenzen gesetzt - ob bei der Kochkunst oder im alltäglichen Leben.

Vergessen Sie den Essig, den Sie als Massenware aus dem Supermarktregal kennen.

Erleben Sie vielmehr den authentischen Geschmack gelebter Essigtradition und Lebenskultur.

Essig ist eines der ältesten Würzmittel der Welt.